Rücktritt vom Vorsitz des Kreisverbands

Ich bin auf der Mitgliederversammlung des Kreisverbands (KV) Konstanz am 6.9. vom Amt des Vorsitzenden zurückgetreten. Im Rahmen meines Bürgerbüros in Singen werde ich aber weiterhin als Abgeordneter aktiv sein und entsprechende Veranstaltungen zur Information der Bürger abhalten.

Im KV KN hat sich im Zusammenhang um die Diskussion meiner Bücher und der gegen mich betriebenen Medienkampagne eine oppositionelle Gruppierung gebildet, die mit Hilfe und Steuerung bestimmter Kräfte des Bundesvorstands generalstabsmäßig eine grundsätzliche politische Umgestaltung des KV anstrebt und inszenierte. Von den ursprünglichen sechs Vorstandsmitgliedern ist nur noch S. Jahnke als Erster Sprecher im Amt.

Auf Organisation und Organisatoren dieser Umgestaltung unseres KV gehe ich demnächst ausführlicher ein. Die innerparteiliche Auseinandersetzung um mich und meine Bücher wird auf allen Ebenen der Partei geführt (Kreis-, Landes- und Bundesebene). Ich kann mich aber nicht überall gleichstark engagieren, sondern konzentriere mich zunächst auf die Ebene der Landtagsfraktion und des Landesverbands. In diesem Sinn war mein Rücktritt vom Kreissprecheramt schon länger beabsichtigt. Nichtsdestotrotz ist die Art und Weise, wie der Übergang jetzt zustande kam und nicht zuletzt auch das personale Ergebnis dieses Prozesses alles Andere als zufriedenstellend und politisch hinnehmbar. Von daher werde ich auch auf Kreisebene versuchen, ausreichend präsent zu sein und besonders Aufklärung anstreben im Hinblick auf das Vorgehen der sog. „Gäste“ und „Berater“ auf der MV sowie deren Hintermänner. Für die innerparteiliche Kultur in unserem KV ist das von größter Bedeutung.

Ich bitte alle Mitglieder und Freunde im KV KN ausdrücklich, nicht aus der Partei auszutreten, sondern mitzuhelfen, dass solche intrigante Inszenierungen wie am 6.9., die die Partei spalten, sich nicht wiederholen.

W. Gedeon

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