Antisemitismusbeauftragter wird zu öffentlicher Podiumsdiskussion herausgefordert

OFFENER BRIEF (19.3.2018):

Sehr geehrter Herr Dr. Blume,

laut Presseberichten (Stuttgarter Zeitung, Badische Neuste Nachrichten etc.
vom 14.3.2018) werfen Sie mir „ein geschlossenes antisemitisches Weltbild“ vor. Das ist ein reichlich unqualifizierter Vorwurf. Denn der unvoreingenommene Beobachter wird nirgendwo in meinen Büchern Hetze gegen Juden oder ähnliches finden. Verschiedene Gutachten belegen das ( http://www.wolfgang-gedeon.de/2016/07/patzelt-gutachten-analyse-afd und http://www.wolfgang-gedeon.de/2016/11/antisemitismus-gutachten), und der renommierte Ethnologe Prof. Streck erklärt ausdrücklich, keinerlei Antisemitismus in meinen Werken zu erkennen.

Wogegen ich mich stelle, ist die von einer jüdischen Minderheit und auch verschiedenen Nichtjuden vertretene Ideologie des Zionismus, der eine ausgeprägt nationalistische Haltung zu Grunde liegt.

Ich erinnere Sie daran, dass Sie nicht im Auftrag einer privaten Lobbyorganisation, sondern im Auftrag der baden-württembergischen Regierung arbeiten und vom Steuerzahler finanziert werden. Deswegen können Sie nicht nach Belieben frei gewählte Abgeordnete des baden-württembergischen Parlaments mit pseudowissenschaftlichen Vorwürfen attackieren, sondern sind Ihrerseits der Öffentlichkeit rechtfertigungspflichtig.

Ich fordere ich Sie deshalb auf, in einer öffentlichen Podiumsdiskussion Ihre Vorwürfe gegen mich vorzutragen, so dass ich die Möglichkeit habe, auf diese einzugehen und sie zu widerlegen. Das Ganze könnte unter Moderation eines neutralen Moderators z. B. des SWRs stattfinden. Auf eine konkrete Person, die wir beide als neutral anerkennen, sollten wir uns einigen können.

Dieser Offene Brief geht also auch an den SWR und an die übrige Presse. In Erwartung einer schnellen Antwort verbleibe ich mit freundlichen Grüßen

Dr. Wolfgang Gedeon

MdL Baden Württemberg
Wahlkreis Singen

Singen, 19.03.2018

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