Presseerklärung: Betrifft Stellungnahme des AfD-Bundesvorstands zu seiner Niederlage im Schiedsgericht

Erneut hat der AfD-Bundesvorstand vor einem Schiedsgericht gegen mich verloren, erneut akzeptiert er seine Niederlage nicht. Er ruft jetzt das Bundesschiedsgericht an und will notfalls, so Meuthen schon vor zwei Tagen, alle zivilrechtlichen Möglichkeiten gegen mich ausschöpfen.

Was werfen mir diese Leute vor? Dass ich Bücher geschrieben habe, die antisemitisch seien. Ob das stimmt, kann jeder nachlesen!

Und warum diese paranoide Hetze gegen mich in den Medien? Weil ich  an das Urtrauma deutscher Politik rühre, die Judenfrage! Die Deutschen finden einfach nicht die Mitte zwischen Antisemitismus und Judenkult. Sie geraten von einem Extrem ins andere. Heute werden Juden bei uns eher privilegiert als diskriminiert, und sicher ist es gefährlicher, mit einem AfD-T-Shirt durch Berlin zu gehen als mit einer Kippa.

Warum macht sich der AfD Bundesvorstand zur Speerspitze der medialen Hetze gegen mich? Bislang hat man nicht viel von diesem Bundesvorstand vernommen.  Es ist ihm nicht gelungen, auch nur eine einzige wichtige Debatte in der Gesellschaft anzustoßen: nicht in der Frage der drohenden Zwangsimpfungen, nicht in der Frage eines drohenden Krieges gegen den Iran, nirgendwo, in nichts. Nur dass er „konsequent“ gegen die eigenen Leute vorzugehen gewillt ist, hört man immer wieder von ihm. Ist es wirklich die Aufgabe eines AfD-Bundesvorstands, sich als Vorhut der politischen Zeitgeist-Inquisition zu profilieren?

Ach ja, der Parteispenden-Skandal! Den hätte ich fast vergessen. Meuthen und Weidel haben unserer Partei gerade einen Schaden von mehreren 100.000 € beschert. Sie sind nicht bereit, für diesen Schaden mit eigenen Mitteln aufzukommen. So ist es verständlich, dass gerade diese beiden in besonderer Weise gegen mich hetzen und sich dafür einsetzen, mich aus der Partei „hinauszuwerfen“ — offensichtlich ein Ablenkungsmanöver! Wenn man schon glaubt, irgendjemanden aus der Partei „hinauswerfen“ zu müssen, dann bitte nicht mich, sondern erst einmal diese beiden „Parteifreunde“! Sie haben der Partei nachweislich erheblichen Schaden zugefügt.

Siehe hierzu auch meinen Resolutionsvorschlag für den Bundesparteitag: „Politik als Kampf um die Wahrheit“ auf meiner Webseite (http://www.wolfgang-gedeon.de/2019/10/politik-als-kampf-um-die-wahrheit/).

Dr. Wolfgang Gedeon, MdL

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.